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Feuchteschutz: Tipps und Tricks zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden

von | 7. Apr. 2022

Feuchtigkeitsschäden können an einem Gebäude bei mangelndem Feuchteschutz zu jeder Zeit und aus unterschiedlichen Entstehungsgründen auftreten. Wohnfeuchte kann ihre Ursachen bereits in der Planungsphase haben, wenn das Gebäude nicht ausreichend vor äußeren Einflüssen wie (Stark-)Regen und Grundwasser geschützt wird. In der Bauphase ist darauf zu achten, dass keine Baufeuchte entsteht, die langfristige Konsequenzen für das Gebäude und die Bewohner hat. Der Feuchteschutz ist damit eine Disziplin der Bauphysik.

Ursachen für Feuchtigkeitsschäden

Feuchte-­ und Feuchtefolgeschäden stellen 51 Prozent der Versicherungsschäden dar, so der aktuelle Bauschadenbericht der VHV. Dazu zählen etwa Farb- und Putzablösungen, Schimmelpilzbefall, beschädigte Holzbauteile oder Bodenbeläge. Gängige Auslöser sind eine mangelhafte Gebäudeabdichtung oder fehlende Belüftung in ungeheizten Räumen, aber auch mangelhafte Anschlüsse von Gebäudeteilen, z.B. vorgestellte Balkone ohne thermische Trennung.

Folgende Risiken bzw. Ursachen sollten die verantwortlichen Architekten und Bauingenieure kennen, um gängige Regen-­ und Leitungswasserschäden zu vermeiden:

  • Mangelhafte Berücksichtigung von Grundwasserverhältnissen bzw. fehlendes Baugrundgutachten
  • Mangelhafte Schnittstellenkoordination der unterschiedlichen Gewerke
  • Mangelhafte bautechnische Vorkenntnisse / Verwendung ungeeigneter Baumaterialien
  • Flüchtigkeitsfehler in der Ausführung aufgrund des hohen Zeitdrucks
  • Fehlende oder unzureichende Kontrollen durch die Bauüberwachung

Baufeuchte während der Errichtung verhindern

Während des Baus gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Entstehung von Baufeuchte zu minimieren beziehungsweise zu verhindern. Sie entsteht vor allem, weil feuchte Baustoffe wie Mörtel, Beton oder Farben verwendet werden, und kann in das Mauerwerk ziehen.

Dass Baumaterialien feucht sind, lässt sich nicht vermeiden, da es ohne einen gewissen Feuchtigkeitsanteil unmöglich ist, sie zu verarbeiten. Allerdings kann man darauf achten, Produkte mit einem möglichst geringen Feuchtigkeitsanteil zu verwenden. Darüber hinaus sollte der Bau immer gut geheizt beziehungsweise ein Betontrockner verwendet werden. Wird die Baufeuchte nicht rechtzeitig getrocknet, können später Feuchteschäden auftreten, die im schlimmsten Fall die Stabilität des Gebäudes und Dichtheit des Mauerwerks beeinträchtigen können. Auch kann Schimmelbildung die Gesundheit der Bewohner gefährden und Atemwegserkrankungen hervorrufen.

Die Bauüberwachung ist ein wichtiger Hebel, um Baumängel und (spätere) Schäden zu verhindern. Durch baubegleitende Qualitätskontrolle können verdeckte Mängel innerhalb eines Neubauvorhabens vermieden werden.

Schäden durch Wohnfeuchte

Bei der späteren Nutzung des Gebäudes geht der Feuchteschutz einher mit dem Wärmeschutz. Ist durch mangelhafte Isolierung oder falsches Lüftungsverhalten ein ausreichender Wärmeschutz nicht gegeben, hat das auch Auswirkungen auf den Feuchteschutz. Ein Gebäude ist daher so zu planen, dass es zum einen gegen Feuchtigkeit und zum anderen gegen Kälte geschützt ist.

Dies erreicht man durch entsprechende Abdichtungen und Drainagen unter anderem an Dächern, Balkonen, erdberührten Bauteilen und Übergängen zu anderen Gebäuden wie beispielsweise einer Garage. Auch der Putz an den Fassaden beziehungsweise die Fassadendämmung muss einen entsprechenden Wasseraufnahmekoeffizienten aufweisen. Unter anderem auf die Fugen sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden, da hier leicht Wasser über einen längeren Zeitraum ins Gebäude eintreten kann.

Darüber hinaus wird die Wohnfeuchte durch verschiedene Aktivitäten der Bewohner erhöht, wie beispielsweise Kochen, Duschen und Waschen. Hier ist vor allem das richtige Lüftungsverhalten ausschlaggebend für den Erhalt des Gebäudes.

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