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Haus aus dem 3D-Drucker

Haus aus dem 3D-Drucker - bau-plan-asekurado

Derzeit befindet sich der 3D-Druck in der Architektur noch in der Testphase, allerdings geht die Anwendung bereits über das Planen und den Architekturmodellbau hinaus. Unterschiedliche Planer und Künstler weltweit experimentieren mit dem neuen Verfahren und stellen Skulpturen, ganze Häuser oder auch Einzelteile her. Viele Architekten sind sich sicher: Der 3D-Druck wird das Bauen revolutionieren.

3D-Druck – mehr als nur Architekturmodelle bauen

Der 3D-Drucker bietet beim Bau eines Hauses viele Vorteile. In der Geschichte der Architektur hat es zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Strömungen gegeben – während beispielsweise im 19. Jahrhundert die Ästhetik mehr im Vordergrund stand, dafür aber die praktische Nutzbarkeit eines Hauses in den Hintergrund getreten war, haben sich im 20. Jahrhundert einfachere Bauformen und klare Linien ohne viel Schmuck durchgesetzt.

In allen Fällen waren die Bauvorhaben in ihrer Machbarkeit zum einen begrenzt durch das technisch Mögliche, zum anderen durch die Kosten. Je aufwendiger und individueller ein Hausbau war, umso teurer war er. Das Haus aus dem 3D-Drucker kann heute mehr als jemals zuvor Funktionalität und Individualität beziehungsweise Ornamente miteinander vereinen. So können auch Einzelteile ohne zusätzlichen Kostenaufwand hergestellt werden, die nicht seriell sind.

Dadurch, dass die Entwürfe sowohl am Computer entstehen als auch digital umgesetzt werden, sind planerisch ganz neue Formen und Ideen möglich. Beispielsweise sind organische Bauten, die sich mehr an der Natur orientieren und menschlichen Bedürfnissen entsprechen einfacher zu errichten als zuvor. Das Haus muss nicht mehr per Hand verfertigt werden, sondern filigrane und geschwungene Formen und Linien können ganz einfach gedruckt werden, was die Möglichkeiten erheblich vervielfältigt.

3D-Druck – Beton und Sand als Materialien

Für den 3D-Druck in der Architektur werden derzeit günstige und einfach verfügbare Materialien wie Sand verwendet, der durch ein Bindemittel zusammengehalten wird. Ein künstlicher Sandstein entsteht. Doch auch der Druck mit Beton ist bereits möglich.

Problematisch ist derzeit nur das technische Equipment selbst – 3D-Drucker, vor allem solche, die ganze Häuser am Stück bauen können, sind momentan alles andere als Massenware. Dennoch ist das Drucken von Häusern mehr als Zukunftsmusik. Viele Architekten sind sich einig, dass der 3D-Druck das Bauen revolutionieren wird.

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